Die Städte sollen sicherer werden / „Gemeinsam mit den Bürgern passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort erarbeiten“

Ismail Tipi spricht sich für eine Teilnahme an der neuen Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) aus, die seit Anfang Mai für alle hessischen Kommunen angeboten wird.

„Das von Innenminister Peter Beuth aufgelegte Programm hat das Ziel die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen gemeinsam mit allen Akteuren vor Ort weiter zu stärken. Dazu werden im Rahmen von Sicherheitskonferenzen und unter Begleitung eines von der Polizei entsendeten KOMPASS-Beraters mit der Kommune, den Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Interessierten passgenaue Maßnahmen für Probleme vor Ort erarbeitet. Das ist auch für die Städte aus meinem Wahlkreis interessant. Schließlich wissen die Bürgerinnen und Bürger vor Ort am besten, wo der Schuh drückt. Daher kann die Teilnahme an KOMPASS zu einem echten Sicherheitsplus führen, welches für die Lebensqualität hier vor Ort eine entscheidende Bedeutung hat“, betonte Tipi.

Nach dem Start in vier hessischen Modellkommunen und den positiven Erfahrungen, welche die Wirksamkeit der Sicherheitsinitiative KOMPASS bestätigten, bietet das Hessische Innenministerium das Programm mittlerweile landesweit an. Die CDU sieht in der Initiative die Chance, die Sicherheit in den Städten entscheidend voranzubringen.

„Nach einer formlosen Bewerbung der Gemeinde findet ein Auftaktgespräch zwischen der Kommune und der Polizei in Vorbereitung einer ersten Sicherheitskonferenz statt. In dieser wird gemeinsam mit der Stadt oder Gemeinde, der Polizei, den Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Akteuren des kommunalen Lebens eine Feinanalyse der Sicherheitslage vorgenommen. Zeitgleich kann die Kommune mit einer Bürgerbefragung die Ängste und Sorgen vor Ort ermitteln und so neue Maßnahmen entwickeln“, erklärt Tipi.

Wie Tipi betont, biete die Polizei zahlreiche Präventionsprogramme an, die im Rahmen von KOMPASS zum Einsatz kommen könnten. Die Einführung eines „Schutzmann vor Orts“ oder des „Freiwilligen Polizeidienstes“ etwa, die Errichtung einer Videosicherheitsanlage oder die Ausbildung von ehrenamtlichen Sicherheitsberatern für Seniorinnen und Senioren sind wesentliche Bausteine der Polizei zur Stärkung der Sicherheit, die auch in meinem Wahlkreis eine Rolle spielen könnten.

„Wir wollen Probleme gemeinsam mit allen Akteuren offen ansprechen und gemeinsam dafür Sorge tragen, dass es in den Städten noch sicherer wird“, so Tipi abschließend. Infos zum Landesprogramm KOMPASS gibt es unter kompass.hessen.de.

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