Die Bundesanwaltschaft ließ Mitglieder der mutmaßlichen Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ festnehmen. Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden strebten sie eine Umwälzung der Gesellschaft an. Sie wollten nicht nur die Vertreibung von Ausländern forcieren, sondern auch mit Gewalt gegen den Rechtsstaat kämpfen. Die Gruppe hatte gewaltsame Angriffe unter anderem auch auf Politiker und Journalisten geplant. Bei Durchsuchungen wurden allerdings nur Schlagstöcke und sonstige Ausrüstung, keine Schusswaffen gefunden.

Für den hessischen Landtagsabgeordneten Ismail Tipi ist das eine mehr als erschreckende Entwicklung. „Ich hatte gehofft, dass wir nach den NSU-Morden nie wieder mit einer solchen rechtsextremistischen Gruppierung zu tun haben werden. Die NSU-Prozesse sollten eigentlich abschreckend wirken. Doch diese fanatischen Menschen lassen sich scheinbar auch davon nicht abschrecken. Umso schriller müssen nun die Alarmglocken läuten. Wir dürfen den rechtsradikalen Extremismus nicht verharmlosen. Wir müssen mit einer klaren Linie gegen solche Gruppierungen und ihre Mitglieder vorgehen und müssen alles daransetzen, dass es nicht mehr zu solchen Verbrechen wie durch den NSU kommt.“

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