Nachdem in Schleswig-Holstein ein Verbot der Vollverschleierung an den Universitäten zu scheitern drohte und in Hamburg das Vollverschleierungsverbot gegen eine Berufsschülerin aufgehoben wurde, möchten jetzt Hamburg und Schleswig-Holstein das Schulgesetz ändern. Nun haben sich auch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz diesem Vorhaben angeschlossen.

„Es freut mich, dass diese Gesetzesänderung nun auch von mehreren Bundesländern aufgegriffen wird und ein Verbot der Vollverschleierung in die Schulgesetze mit aufgenommen werden sollen. An hessischen Schulen ist die Vollverschleierung schon seit 2012 verboten und auch in Bayern und Niedersachsen ist es den Schülern seit 2017 verboten, ihr Gesicht zu verhüllen. Diese Entscheidung war damals schon richtig und wichtig. Und ich hoffe, dass auch weitere Bundesländer nun nachziehen und ein entsprechendes Verbot verankern“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Schon seit Jahren spreche ich mich für ein allgemeines Verbot der Vollverschleierung aus. Daher freut es mich, dass zumindest in Schulen nun ein solches Verbot in mehreren Bundesländern realisiert wird. Für mich steht die Vollverschleierung für die Entrechtung der Frauen. Sie verhindert eine offene Kommunikation, ein offenes Miteinander in der Gesellschaft und erschwert dadurch auch die Integration. Nicht zuletzt stellt sie meiner Meinung nach auch ein Sicherheitsrisiko dar, wenn man nicht erkennt, wer sich hinter den Schleiern verbirgt. Burka, Niqab und alle anderen Vollverschleierungen gehören nicht zu Deutschland und unserer Kultur und auch nicht zum Islam. Daher werde ich mich auch weiterhin einsetzen, klare Kante zu zeigen und deutlich zu machen, dass Vollverschleierungen bei uns keinen Platz haben.“

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