Die islamistische Muslimbruderschaft hat in Sachsen unter dem Namen „Sächsische Begegnungsstätte“ sieben Standorte aufgebaut. Das geht aus dem sächsischen Verfassungsschutzbericht hervor.

„Solche Entwicklungen machen mir Sorgen. Die islamistische Muslimbruderschaft und ihr Ableger können für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie eine große Gefahr darstellen, wenn sie sich untern uns ungehindert ausbreiten können. Deshalb müssen wir hier wachsam sein und mit rechtsstaatlichen Mitteln versuchen, diese Ausbreitung zu verhindern und gegen die islamistische Muslimbruderschaft vorzugehen“, so der hessische Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

Mit dieser Begegnungsstätte will man ein Angebot für Muslime schaffen, dass scheinbar harmlos ist. Doch dessen Kopf, Prediger Saad Elgazar aus Ägypten, soll antisemitische Weltanschauungen verbreiten und dazu aufrufen, den „wahren Islam“ zu leben. Das Ziel der Muslimbruderschaft ist die Errichtung eines islamischen Gottesstaates auf Grundlage der Scharia.

„Schon lange warne ich vor solchen Netzwerken. Sie breiten sich unter uns, in unserer Mitte aus und hetzen gegen unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unsere Art zu leben. Das dürfen wir nicht zulassen. Geschlechtertrennung, Kopftücher für junge Mädchen unter 14 Jahren oder Halal-Kantinen gehören nicht zu unserer Gesellschaft. Das müssen wir deutlich machen. Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Dinge schon bei Kinder und Jugendlichen gepredigt werden. Das führt nicht zuletzt auch schon in den Kindergärten und Grundschulen zu vielen Konflikten bis hin zu religiösem Mobbing und es macht deutlich, dass wir zulange untätig waren. Deshalb müssen wir jetzt einschreiten, die Ausbreitung der Muslimbruderschaft, des Salafismus und seiner Ideologie verhindern sowie ein allgemeines Betätigungsverbot für Salafisten erwirken.“

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