Noch vor einigen Jahren erschütterten Meldungen über radikalislamistische Terroranschläge innerhalb Europas die Menschen. Zahlreiche Todesopfer waren zu beklagen. Bereits im Jahr 2018 ging erfreulicherweise die Zahl der Terroranschläge und der Todesopfer in der EU deutlich zurück. Waren es im Jahr 2015 noch 150 Todesopfern in der EU und 135 im Jahr 2016, war in den folgenden Jahren ein Rückgang zu verzeichnen. Im Jahr 2017 waren es „nur noch“ 62 Tote und im Jahr 2018 waren es 13 Menschen, die bei 24 dschihadistischen Terrorangriffen ums Leben kamen.

Für den hessischen Landespolitiker Ismail Tipi ist diese Entwicklung jedoch mit Vorsicht zu beachten. „Um den IS scheint es in den letzten Monaten ruhiger geworden zu sein. Anschläge konnten frühzeitig verhindert werden und die Anzahl der Todesopfer, die dem religiös motivierten, dschihadistischen Terror zuzurechnen sind, ist zurückgegangen. Doch trotzdem bleibt die Besorgnis. Die Bedrohung unserer inneren Sicherheit ist weiterhin vorhanden.“

„Mit der gesunkenen Zahl der Todesopfer durch dschihadistische Terrorangriffe ist im Gegenzug die Zahl der vereitelten Anschläge in der EU in den letzten Jahren gestiegen. Das macht die gute Arbeit der Sicherheitsbehörden innerhalb der EU und deren gewachsene Zusammenarbeit auf europäischer Ebene deutlich“, so Tipi.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 511 Personen wegen des Verdachts auf Straftaten im Zusammenhang mit dschihadistischem Terrorismus verhaftet. „Jetzt heißt es allerdings, diese gute Arbeit und die Bemühungen weiter fortzusetzen und nicht nachzulassen. Noch immer gibt es viele Menschen, die im Irak und in Syrien für den IS gekämpft haben, in Haft sind und wieder in die EU zurück wollen. Sie können eine Gefahr für unser aller Sicherheit darstellen. Daher müssen wir auch hier stets wachsam sein sowie Rückkehrer und potentielle Gefährder im Blick behalten, damit wir eingreifen können, bevor es zu einem Anschlag mit möglichen Todesopfern kommen kann.“

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