„Religiöser Fanatismus hat in all unseren Lehranstalten wie Schulen und Universitäten keinen Platz. Die Medienberichte über eine ungute Entwicklung des Islamzentrums der Universität Tübingen ärgern mich. Nach diesen Informationen sollen dort junge männliche Studenten von ihren weiblichen Mitstudentinnen verlangt haben, während der Lehrveranstaltungen hinter den Männern zu sitzen. Das entspricht der Sitzordnung in Moscheen. Ich finde es unerhört, dass gerade junge Menschen, die eine universitäre Ausbildung in Deutschland genießen, in den Lehrveranstaltungen Regelungen nach der Scharia fordern“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

Laut den Medienberichten wachse am Islamzentrum der Universität Tübingen ein Netzwerk der Muslimbrüder. Der Rektor der Universität sehe allerdings keine Nähe zu verfassungsfeindlichen Positionen. Tatsächlich mehren sich aber solche Vorfälle.

„So ein Verhalten von männlichen Studenten ist gegenüber den Mitstudentinnen nicht nur respektlos, sondern ist auch eine Missachtung all unserer demokratischen Werte. Es kann und darf nicht sein, dass Studenten ihre Ansichten über die Scharia und der Muslimbruderschaft in unseren Universitäten durchsetzen wollen. Auch die Nachricht, dass diese Studenten eine Universitätsangestellte wegen einer Wasserflasche während des Ramadans unter Druck gesetzt haben, ist nicht zu tolerieren. Dass ein muslimischer Professor des Islamzentrums auf dem Universitätsgelände ein Gebetsteppich zum Gebet ausgerollt und die Studenten aufgefordert hat, es ihm gleichzutun, müsste den Rektor der Universität dazu veranlassen, notwendige Konsequenzen zu ziehen“, so der CDU-Politiker.

„Auch wenn die Studenten keine nachweisbare Nähe zu verfassungsfeindlichen Organisationen oder Positionen haben, ist es schon Warnzeichen genug, wenn sie ihre Scharia-Gesinnung in der Lehranstalt durchsetzen wollen. So etwas darf man nicht dulden. Wer das zulässt und toleriert, hat nach meiner Meinung ein falsches Verständnis unserer demokratischen Schul- und Jugenderziehung. Scharia, Fundamentalismus, Dschihad, Salafismus und die Gesinnung der Muslimbruderschaft haben weder in unseren Schulen noch in unseren Universitäten einen Platz. Jegliche Art des religiösen Extremismus muss geahndet und von der Unilandschaft entfernt werden.“

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