Schon im Jahr 2012 war das Islamische Zentrum Kassel im Visier des hessischen Verfassungsschutzes, da Mitglieder in der Innenstadt Korane des Lies-Projekts verteilt haben. Auch jetzt wird die Al Huda-Moschee wieder beobachtet. Das Landesamt für Verfassungsschutzes ist eingeschaltet und stuft das Zentrum derzeit als salafistisch beeinflusst ein.

„Die Al Huda-Moschee war scheinbar eine Prüfstelle der in Deutschland staatlich nicht anerkannten „Islamic online University“. Hinter ihr steht der weltweit aktive Hassprediger Bilal Philips. Ihm folgt die Moschee auch auf Twitter. Sollte im islamischen Zentrum Kassel wirklich Salafismus unterstützt werden, so dürfen wir nicht länger tatenlos zu sehen. Wir müssen handeln und die Moschee schließen, damit sich unter diesem Deckmantel der Salafismus nicht noch weiterverbreitet“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

Auch ein weiteres Detail in diesem Zusammenhang gibt zu denken: Der Vorsitzende des Moscheevereins Omar D. arbeitet hauptberuflich für ein Flüchtlingsprojekt. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Vorstand und vor allem der Vorsitzende nichts von salafistischen Vorgängen innerhalb der Moschee wussten. Sollte sich dieser Salafismusverdacht bestätigen, muss sofort gehandelt werden. Es kann und darf nicht sein, dass Salafisten mit Flüchtlingen zusammenarbeiten und Einfluss auf deren Integration haben.“

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