Neben dem Rechtsextremismus und dem religiösen Extremismus wird auch der Linksextremismus in dem hessischen Verfassungsschutzbericht 2017 näher beleuchtet. Demnach hat sich das Personenpotenzial seit 2016 nicht verändert und beläuft sich weiterhin auf 2.570.

„Das ist eine hohe Zahl, die sich konstant gehalten hat. Deshalb dürfen wir das nicht ignorieren. Gerade die linken Extremisten stellen sich gegen unsere Polizeibeamten und damit gegen unseren Rechtsstaat. Das dürfen wir nicht tolerieren“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

„Extremisten jeglicher Art müssen genau beobachtet werden. Wir dürfen auf keinem Auge blind sein. Egal ob es um linken, rechten oder religiösen Extremismus geht. Oftmals entsteht gerade beim Linksextremismus der Eindruck, dass dieser aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird. Aber gerade in dieser Szene herrscht ein enormes Gewaltpotenzial, das wir nicht unterschätzen dürfen. Das haben die Ausschreitungen rund um die Eröffnung der EZB in Frankfurt und vor allem die schweren Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg im vergangenen Jahr mehr als deutlich gezeigt. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Um es mit den Worten von unserem Innenminister Peter Beuth zu sagen: Linksextremismus ist kein guter Extremismus. Er ist sogar der Extremismus, der den größten volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. Es gilt also, höchst wachsam zu sein. Wir müssen alles daransetzen, den Extremismus jeglicher Art einzudämmen und so gut es geht aus unserer Gesellschaft zu verbannen.“

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