Gerade jetzt in der Weihnachtszeit ist die Erinnerung an vergangenes Jahr und den Anschlag in Berlin allgegenwärtig. Er forderte damals 12 Menschen das Leben. Noch immer ist die Trauer der Angehörigen groß.

"Dieser Angriff hat ganz Deutschland erschüttert. Es war nicht nur ein einschneidendes Erlebnis für alle Beteiligten sondern auch ein Schlag gegen unsere gesellschaftlichen Werte und religiösen Traditionen. Er hat uns die Unbeschwertheit geraubt. Deshalb finde ich sollten wir ein Zeichen setzen. Blumen, Kränze und Kerzen sollten wir genau an die Orte stellen, die jetzt ein Überbleibsel des Angriffs sind: auf die Betonpoller und Absperrungen. Sie sind die Zeichen der Gefahr und der Angst, sie sind die Sicherheitsvorkehrungen, die nun nötig sind, um weitere solcher grausamen Taten zu verhindern. Sie sollten wir mit diesen Zeichen der Trauer schmücken, um deutlich zu machen, dass der IS uns nicht besiegen kann", so Ismail Tipi, hessische CDU-Landtagsabgeordneter.

"Ich vermisse die Lichter- und Menschenketten als Zeichen gegen den Terror. Es gab sie als Zeichen gegen Atomkraftwerke und nach Fukushima. Warum nicht auch jetzt? Machen wir aus diesen Schandbetonpoller Trauerblöcke und setzen ein Zeichen gegen Terror. Menschen in jeder Stadt bundesweit sollten sich geschlossen zu einer Menschenkette zusammentun. Wir müssen gegen den Terror, den Dschihadismus und die Gefährder vorgehen und hart durchgreifen. Nur gemeinsam und in Einigkeit können wir den Kampf gewinnen und dafür sorgen, dass wir bald wieder unbeschwert die Advents- und Weihnachtszeit genießen können."

« Für Weihnachtsmärkte und die Weihnachtszeit muss höchste Aufmerksamkeit der Sicherheit gelten Landtagsabgeordneter Ismail Tipi ruft auf, die Schandbetonpoller zu Trauerblöcken für die Opfer des Berliner Weihnachtsmarkts zu machen »