In Berlin hat eine neue Abteilung des dortigen Landeskriminalamtes ihre Arbeit aufgenommen. Die Abteilung „Islamistischer Extremismus und Terrorismus“ soll sich demnach vor allem um die Terrorismusbekämpfung kümmern. Damit würde auch auf den schrecklichen Anschlag auf dem Breitscheidplatz 2016 reagiert werden.

„Es ist wichtig, dass die Sicherheitsbehörden aktiv gegen radikalen Islamismus und Terrorismus vorgehen. Seit dem Terroranschlag in Berlin haben sie neun islamistische Anschläge verhindern können. Sie sind sensibilisiert und reagieren auf Hinweise und Verdachtsmomente. Immer wieder finden Razzien statt und Netzwerke werden mehr und mehr aufgedeckt. Das zeugt von ihrer unermüdlichen und guten Arbeit“, so der hessische Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Ismail Tipi.

„Nach dem Tod des IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi im letzten Jahr müssen wir leider von einer erhöhten Anschlagsgefahr ausgehen. Gefährder und Terroristen werden vermehrt dazu aufgefordert, im Westen einen Anschlag zu begehen. Dazu brauchen sie schon lange keine komplizierten Bomben oder schwer zu beschaffende Waffen. Ein einfaches Messer oder eben auch ein LKW können ausgenutzt werden, um einen Anschlag auszuüben. Das macht es für die Sicherheitsbehörden nicht einfach, frühzeitig von Planungen zu erfahren. Auch die Absprache über soziale Medien und das Internet, ohne direkten persönlichen Kontakt, erschwert die Aufdeckung von Netzwerken und Verbindungen. Hier ist es wichtig, dass die Sicherheitsbehörden mit entsprechenden Befugnissen auch online Terroristen entdecken können. Sie müssen die Gefährder und die radikalislamistische Szene stets im Blick haben, um eingreifen zu können, sobald ein Verdacht besteht und um die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen. Wichtig ist dabei auch eine gute Zusammenarbeit innerhalb Deutschland aber auch europa- und weltweit.“

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