„Seit 10 Tagen läuft nun die Online-Petition „Für ein Kopftuchverbot bei jungen Mädchen in den Schulen“. Bisher haben wir ungefähr 4.100 Stimmen gesammelt. Das genügt aber noch lange nicht. Wir haben noch 80 Tage Zeit, um das Quorum von 50.000 Stimmen zu erreichen. Das bedeutet, wir brauchen jetzt noch viele tausende Unterstützer“, bittet Ismail Tipi alle Bürgerinnen und Bürger.

„Es geht bei dieser Diskussion nicht um den Islam an sich oder Religiosität. Weder das Kopftuch noch eine Vollverschleierung sind islamische Symbole. Das Kopftuch hat bei Kindern nichts mit Religion zu tun. Es geht vielmehr um eine religiöse Mündigkeit, die bei Mädchen unter 14 Jahre nicht gegeben ist. Mädchen in diesem Alter sollten nicht dazu gezwungen werden, sich unter einem Kopftuch zu verstecken und sich auf diese Weise zu verhüllen. Deshalb rufe ich vor allem die Eltern und aber auch die Mütter auf. Sie können verstehen, worum es bei dieser Diskussion geht. Auch die Verbände und Organisationen, die sich für Kinderrechte stark machen, müssen jetzt Verantwortung übernehmen und diese Petition unterstützen“, bittet Tipi.

„Es kann nicht sein, das radikale Islamisten und Scharia-Anhänger innerhalb von 32 Tagen über 96.000 Stimmen für ihre Petition gesammelt haben. Das ist ein Dilemma, in dem wir stecken und das muss jedem bewusstwerden. Es kann nicht sein, dass vermehrt zu sehen ist, wie bereits junge Mädchen ein Kopftuch tragen. Wir müssen ein Zeichen setzen, dass solche Tendenzen bei uns nichts zu suchen haben.“

Gib Deine Stimme! – Online-Petition für ein Kopftuchverbot bei jungen Mädchen in den Schulen.

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