„Schein-Ehen müssen mit aller Dringlichkeit geahndet werden. Es kann und darf nicht sein, dass Menschen auf Grund dessen hier in unser Land kommen können und andere damit auch noch Geld verdienen“, so der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi der CDU-Fraktion.
Unter anderem gab es beispielsweise in diesem Zusammenhang einen Fall, bei dem 200 Schein-Ehen nicht erkannt oder durchgewunken wurden, sodass sich Afrikaner eine Aufenthaltsgenehmigung erschleichen konnten.
„Ein Schleuserring hatte mit gefälschten Heiratsurkunden gehandelt. Frauen wurden gegen einen Lohn angeworben und haben dann diese Urkunden und die Meldebescheinigungen der Ausländerbehörde vorgelegt. Dafür haben die „Ehemänner“ viel Geld bezahlt. Wir müssen dafür sorgen, dass solche Betrügereien, Banden und auch gefälschte Urkunden beispielsweise durch Befragungen aufgedeckt werden und dann auch entsprechend von der Behörde gehandelt wird. Außerdem müssen solche Aufenthaltstitel möglichst schnell widerrufen und die Betroffenen schnellstmöglich wieder in ihr Heimatland abgeschoben werden. Wer sich auf diese Art und Weise dauerhaften Zutritt zu unserem Land verschaffen möchte, muss entsprechend bestraft werden, genauso wie diejenigen, die dahinterstecken.“

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