Die Sicherheitsinitiative KOMPASS startet in vier Modellkommunen. Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat dieses bundesweit einmalige KOMmunalPrograAmm SichertsSiegel vorgestellt. Hanau, Maintal, Bad Homburg v. d. Höhe und Schwalbach am Taunus sind die ersten vier Städte, die ab sofort passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeiten und gemeinsam umsetzen.

„Dieses neue Konzept verdeutlicht, wie wichtig dem Land Hessen das Thema „Sicherheit“ ist. Terrorismus und Extremismus, egal ob von links, rechts oder religiöser Art, bedrohen unser gesellschaftlichen Zusammenleben. Deshalb müssen wir gemeinsam daran arbeiten, mehr Sicherheit für die Hessinnen und Hessen zu schaffen. Wir nehmen die Ängste und Sorgen der Bürger sehr ernst und wollen gerade durch solch ein neues Programm der Sicherheit eine noch höhere Priorität auch in den Städten verschaffen“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi.

Es ist wichtig, dass die Probleme der einzelnen Städte und Gemeinden auch vor Ort gelöst werden. Sie müssen selbstständig angegangen und individuell gelöst werden. Um die Kommunen dabei zu unterstützen stehen die KOMPASS-Spezialisten der hessischen Polizei eng zur Seite. Jede KOMPASS-Stadt bzw. –Gemeinde wird bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten.

„Ich freue mich sehr über das neue Angebot des hessischen Innenministeriums. Die Kommunen zu unterstützen und dadurch ein Mehr an Sicherheit zu schaffen, ist sehr wichtig. Mit diesem Anreiz und dem Sicherheitssiegel wird das auch verdeutlicht. Um die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen, sind vor allem solche präventiven Maßnahmen wichtig, damit es erst gar nicht zu einem Anschlag kommt. Ziel ist es langfristig jeder Stadt und Gemeinde die Möglichkeit zu eröffnen, eine KOMPASS-Kommune zu werden.“

Um dieses Programm zu verwirklichen, weist das hessische Innenministerium den Polizeipräsidien jeweils zwei zusätzliche Stellen - hessenweit insgesamt 14 - zu, um den Bereich der Prävention dort weiter zu stärken. Außerdem wird eine Geschäftsstelle für KOMPASS beim Hessischen Landeskriminalamt eingerichtet, die mit ebenfalls zwei zusätzlichen Stellen ausgestattet sein wird.

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