Besondere Zeiten rücken besondere Engagements in den Blickwinkel, ja sogar in die Mitte unserer Gesellschaft. Während der Bedrohung durch den sich ausbreitenden Corona-Virus entwickeln sich zahlreiche neue Initiativen und bestehende Angebote erfahren eine selten hohe Nachfrage. Einige dieser Angebote möchte ich heute vorstellen.

Einkaufshelden heißt es bei der Jungen Union, CoronaCare beim CDU-Stadtverband in Heusenstamm, Corona Einkaufshilfe bei der katholischen Pfarrgemeinde St. Lucia in Lämmerspiel. Dies sind nur einige Initiativen, die sich in den letzten Tagen in den Städten von Ismail Tipis Wahlkreis Heusenstamm, Mühlheim, Obertshausen und Dietzenbach gebildet haben. Ihr Ziel ist es, Angehörige von Risikogruppen zu schützen oder unter Quarantäne stehende Personen bestmöglich zu versorgen, indem ihnen Einkäufe und Besorgungen abgenommen werden. Bei anderen Initiativen wird ein Babysitting angeboten, für die Eltern, die während der Schulschließung keine Betreuungsmöglichkeit haben, oder es werden Fahrten zum Arzt oder der Apotheke organisiert, die nicht aufzuschieben und nur persönlich zu erledigen sind.

„Die Welle der Solidarität ist riesengroß“, freut sich der direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete im Hessischen Landtag, Ismail Tipi. „Es ist einfach großartig zu sehen, wie viele Menschen, gerade auch Jugendliche, aus der Not eine Tugend machen und sich mit verschiedenen Projekten für ihre Mitmenschen und Nachbarn einsetzen. Diese Leistung verdient unser aller Respekt und Anerkennung. Mit dieser großen Vielzahl an Projekten, Angeboten und Initiativen können wir alle dazu beitragen, Risikopatienten zu schützen.“

„Besonders wichtig ist mir zu betonen, dass wir nur durch dieses gelebte soziale Miteinander den Ärzten, Pflegern und Experten in den Arztpraxen und Krankenhäusern den Rücken freihalten, damit sie sich um die wirklich schweren und kritischen Fälle kümmern können. Wir alle sind in diesen Tagen gefordert, nicht nur weitreichende Einschnitte in unser Alltagsleben hinzunehmen, sondern zugleich auch zu schauen, wo wir persönlich helfen können – oder wo wir vielleicht Hilfe annehmen sollten, um gemeinsam gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu kämpfen.“

Ein Engagement, das in diesen Tagen neu ins Blickfeld rückt, ist die Telefonseelsorge. Viele Menschen, gerade ältere Mitbürger, sind in diesen Tagen einsam, da sie nicht wie gewohnt ihre sozialen Kontakte pflegen oder von ihren Enkelkindern und ihren Liebsten besucht werden können. Die von zahlreichen Ehrenamtlichen betreute Telefonseelsorge bietet eine Plattform, um über die Einsamkeit zu sprechen, Sorgen und Ängste zu teilen und sich Rat zu holen, wie mit dieser schwierigen Situation am besten umzugehen ist. Die ehrenamtlichen, besonders geschulten Mitarbeiter der Telefonseelsorge lassen sich unter den bundesweit einheitlichen Rufnummern 0800 - 111 0 111 bzw. 0800 - 111 0 222 erreichen.

„Allen, die sich in diesen Tagen auf vielfältige Weise ehrenamtlich für ihre Mitbürger einsetzen, als Einkaufshelden, Telefonseelsorge, oder Apothekengänger möchte ich ein ganz herzliches Dankeschön sagen. Ihr haltet unsere Gesellschaft zusammen, auch wenn wir uns räumlich distanzieren müssen. Bitte macht weiter – und vor allem: Bleibt gesund und sicher!“

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