Dieser Samstag für das Ehrenamt ist der Jugendarbeit in den kirchlichen Gemeinden in meinem Wahlkreis gewidmet, die einen wichtigen Rang im gesellschaftlichen Miteinander einnimmt und das Zusammenleben in unserer Heimat nachhaltig prägt.

In den vier Städten von Ismail Tipis Wahlkreis, Dietzenbach, Obertshausen, Mühlheim und Heusenstamm, sind viele ehrenamtliche Jugendliche und Erwachsene in der Jugendarbeit der katholischen und der evangelischen Pfarrgemeinden tätig. Die Kirchengemeinden sind einer der größten Träger der Jugendarbeit in Tipis Wahlkreis und bieten zahlreiche und vielfältige Angebote, bei denen wirklich für jeden etwas dabei ist – völlig egal ob man sich der Kirche zugehörig fühlt oder nicht.

Beispielsweise bieten alle katholischen Pfarrgemeinden eigene Messdienergruppenstunden an. Alle Kinder, die zur Erstkommunion gegangen sind, können danach Messdiener werden und in Gottesdiensten, bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen dem Pfarrer assistieren. Damit nehmen die Ministranten oder „Minis“ eine wichtige Position in der Pfarrgemeinde ein und zwingen vielen Gottesdienstbesuchern ein Lächeln auf. Außerdem bilden die Messdiener eigene Gemeinschaften, treffen sich zu Gruppenstunden, Ausflügen, Freizeiten und zu gemeinsamen Events mit anderen Minis – das fördert den Austausch zwischen den Jugendlichen und bietet ihnen zahlreiche Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten. Zahlreiche Pfarrgemeinden bieten auch eigene Jugendtreffs an, in denen die Jugendlichen zusammenkommen können und Zeit und Raum geboten bekommen, eigene Ideen zu verwirklichen oder einfach gemeinsam abzuhängen. Auch in der Firm- oder Konfirmationsvorbereitung bringen sich viele Jugendliche ehrenamtlich als Teamer oder Katecheten ein und vermitteln christliche Werte und die Botschaft des Evangeliums.

Ismail Tipi weiß um die Besonderheit der kirchlichen Jugendarbeit: „Viele Jugendliche finden in der Jugendarbeit der Pfarrgemeinden eine Heimat, eine Aufgabe und eine Gemeinschaft – entweder als Teilnehmer der verschiedenen Angebote oder als Organisator. Gerade in der Jugendarbeit in den christlichen Kirchengemeinden stehen Offenheit, Solidarität und Herzlichkeit im Mittelpunkt. Dadurch bilden die Jugendzentren der Pfarrgemeinden Orte, bei denen jeder willkommen ist. Auch die Vernetzung der einzelnen Pfarrjugenden untereinander ist bemerkenswert und sehr lobenswert. Ebenso zu loben ist auch der Einsatz, den viele Jugendgruppen in den Kirchen für ihre Mitmenschen aber auch für den interreligiösen Dialog und die Weitergabe der christlichen Werte erbringen.“

Ein besonderes Highlight der kirchlichen Jugendarbeit sind zweifelsohne die Zeltlager, die viele Jugendgruppen anbieten und die sich seit Jahren einer riesigen Beliebtheit erfreuen. Gemeinsam unter dem Sternenhimmel schlafen, mit der Gitarre Lieder am Lagerfeuer singen oder beim Geländespiel durch Wald und Felder jagen, scheint auch heute noch angesagt zu sein. Tipi lobt: „Gerade bei solchen Events wird Gemeinschaft und Miteinander ganz besonders großgeschrieben. Das hilft vielen Jugendlichen und oft höre ich sie erzählen, dass die Zeltlagertage im Sommer die schönste Zeit des Jahres sind. Ich finde es großartig, dass es so viele engagierte Jugendliche und junge Erwachsene gibt, die solche Veranstaltungen ermöglichen und buchstäblich Kinderaugen zum Leuchten bringen. Allen die sich in der kirchlichen Jugendarbeit engagieren will ich daher herzlich Danke sagen. Ohne euren Einsatz könnten viele hervorragende Projekte gar nicht auf die Beine gestellt werden.“

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